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Vor den Theatern

Harald Harald  •  2021-01-26

Am 26.3.21 sitzt eine freischaffende Schauspielerin vor dem Theater mit einem Pappschild, auf dem sie ein (Re-)Startgeld von den drei reichsten Deutschen fordert.

Am 26.3.21 (eine Woche nach dem nächsten Globalen Klimastreik) sitzt eine freischaffende Schauspielerin vor dem Theater mit einem Pappschild, auf dem sie eine Anschubfinanzierung für sich und die Kulturschaffenden von den drei reichsten Mitbürgern Deutschlands verlangt. Am 27.3.21 sitzen in 10 Städten freischaffende SchauspielerInnen vor den Theatern mit einem Pappschild.... Am 28.3.21 sitzen in 50 Städten... Es dürfen auch andere Freischaffende dabei sein und am besten auch weitere MitbürgerInnen, die infolge der Coronamaßnahmen in prekäre Verhältnisse geraten sind. Alle muss nur einen, dass sie von den drei reichsten deutschen Mitbürgern eine Anschubfinanzierung verlangen. (Dies ist die konkrete adressierte Alternative zu einer staatlich verordneten einmaligen Reichenabgabe, denn die drei Reichsten werden die übrigen Milliardäre ganz von selbst auffordern, sich zu beteiligen) Die mediale Aufmerksamkeit für die Aktionen dafür muss zuvor organisiert sein.

Anmerkung:  Es handelt sich hier nicht um einen typischen Bürgervorschlag, sondern um einen Aktionsvorschlag. Da momentan hier aber noch nicht eine große Zahl von Bürgervorschlägen erschienen ist, gehe ich davon aus, dass man einen Aktionsvorschlag hier vielleicht sinnvoll platzieren kann.  


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  • Werner

    Den Vorschlag finde ich grundsätzlich unterstützenswert.
    Erweiterung - macht doch zusammen mit prekären Menschen Straßentheater, um einfach mal zu zeigen, in welchen schwierigen und absurden Lebenslagen man / frau da gerät...

  • Reik Vogel

    Hallo. Ich wohne im Landkreis Nürnberger Land. Sitzen auch Künstler in Nürnberg z.B. vor dem Opernhaus oder irgendwo anders. Wenn ja, wann und wieviel Uhr. Ich bin zwar weder Künstler noch freischaffend. Aber da Kunst zu Kultur und Bildung gehört, nicht zu vernachlässigen auch der gesellschaftliche Faktor mit politischem Beitrag, würde ich mich gerne zur Unterstützung dazusetzen. Vielleicht auch mit einem eigenen Pappschild. Das ist schnell gemacht. Es ist traurig und macht mich wütend, dass die Reichsten unseres reichen Landes so auf ihrem Geld sitzen, für dass sie bestimmt noch nicht einmal einen Finger gekrümmt haben, Und ich kann nicht verstehen und gutheißen, dass eine Politik, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, solche Menschen nur noch reicher macht, während andere vor allem in Krisenzeiten in Röhre schauen. Dies trifft vor allem auch auf Menschen zu, die eben keine Künstler, sondern einfache Arbeitnehmer sind. Vielleicht lässt sich Beides miteinander verbinden.

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